Ein Land aus Schnee und Eis

Island – ein Land aus Schnee und Eis.
Im Januar diesen Jahres hatte auch ich das Vergnügen und es wurde einem nicht zu viel versprochen. Ich habe mich so in dieses Land verliebt!! Jeder der den Winter mag wird sich hier pudelwohl fühlen, trotz der eisigen Temperaturen. Selbst meinem Mann als Wintermuffel hat es genauso gut gefallen.
Ich kann nur jedem raten, alles auf eigene Faust zu erkunden. Mein Mann und ich haben von Anfang an einen Roadtrip geplant durch den Westen des Landes. Mit dem Mietwagen haben wir viele tolle versteckte Ecken ausfindig machen können. Hier als kleiner Tipp: Falls ihr dort im Winter hinfahrt, investiert das Geld in einen guten Mietwagen. Mit einem normalen Pkw kommt man nicht weit, wenn man in den Norden fährt. Unser Auto hatte Spikereifen und selbst damit sind wir teilweise meterweit geschlittert.
Unsere Reise fing an in Reykjavik. Von dort aus sind wir direkt am nächsten Tag weiter nördlich, zur Halbinsel Snaefellsnes. Auf der Fahrt wird man mit natürlichen, ausdrucksstarken Berglandschaften und Pferden versorgt, so weit das Auge reicht.

Am Ziel angekommen, gab es das Wunder der Natur zu sehen. Hier war schon das ein oder andere Schneechaos ausgebrochen. Ich stand bis zu den Knien im Schnee. Das war ich natürlich von Deutschland nicht gewöhnt. Aber es war einzigartig schön.

Die Halbinsel bietet sehr viele schöne Ecken. Von so einer schönen Landschaft habe ich vorher nur träumen können.
Auf dem Bild seht ihr den Berg Kirkjufell. Gleich gegenüber liegt ein kleiner romantischer Wasserfall. Dieser war mit solch einer großen Decke aus Schnee und Eis bedeckt, dass man gar nicht richtig erkennen konnte, wo man gerade drüber läuft. Hier ist Aufmerksamkeit geboten!
An dieser Stelle hatten wir auch das erste und einzige Mal das Vergnügen, die Polarlichter zu sehen. Leider hatte ich mir diese anders vorgestellt. Der Himmel färbte sich in einem zart bis kräftigem rot.

Unsere Unterkunft befand sich in Grundarfjörður. Ein etwas größeres Dorf mit ganz vielen tollen guten Restaurants.
In dieser Ecke der Insel hat es mir persönlich auch am besten gefallen. Es waren weniger Touristen in dieser Umgebung und die Natur war atemberaubend schön.

Von dort aus ging es wieder hinunter in Richtung Reykjavik, allerdings etwas mehr östlich. Unser nächste Ziel sollte der Þingvellir Nationalpark sein. Hier kamen wir allerdings nie an, da wir an diesem Tag aufgrund des vielen Schnees zu kämpfen hatten, überhaupt von der Stelle zu kommen. Teilweise waren Straßen auch noch gesperrt, sodass wir es irgendwann aufgeben mussten, um noch im Hellen im nächsten Hotel anzukommen. Die hell/dunkel Verhältnisse waren für mich am Anfang eine große Umstellung. Die Sonne ging erst zwischen 10 und 11 Uhr morgens auf und gegen 16 Uhr wurde es schon wieder dunkel. Man hatte also nicht viel Zeit, um viel zu sehen. Das war sehr schade. Ich habe lange gebraucht, um morgens wach zu werden da es so lange dunkel war.

Wie es weiterging auf unsere Reise erfahrt ihr im nächsten Beitrag…

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